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Steuerberaterprüfung / -vorbereitung

Steuerberaterprüfung & Literatur

Steuerberaterprüfung & Literatur – Bücher zur Vorbereitung

Der HDS-Verlag mit Schwerpunkten Steuerbücher und Wirtschaftsliteratur, bietet kompetent Wissensinhalte zum Thema Steuerberaterprüfung - Vorbereitung & Bücher zum Thema Steuerrecht. Literatur zur Vorbereitung & Fachinformationen.

Mit den vorliegenden Büchern zur Steuerberaterprüfung können Sie sich optimal auf den schriftlichen und mündlichen Teil der Steuerberaterprüfung vorbereiten. Neben vielen hilfreichen Tipps rund um die Gestaltung einer optimalen Vorbereitung werden die rechtlichen Grundlagen mit zahlreichen Beispielen und Schaubildern dargestellt.

Darüber hinaus enthalten die Werke einen umfangreichen Übungsteil mit Klausuren im Schwierigkeitsgrad der Steuerberaterprüfung und sind ein erstklassiges Nachschlagewerk für Praktiker in der Finanzverwaltung, und zum Thema Steuerrecht in den steuerberatenden Berufen oder in betrieblichen Unternehmen. Ach führen wir Steuerbücher für ausgiebige Infos.

Termine der jährlichen Prüfung

Der schriftliche Teil der Steuerberaterprüfung findet einmal jährlich, jeweils im Oktober statt. Er besteht aus drei jeweils 6 stündigen Klausuren (§ 16 DVStB).

1. Prüfungstag

Verfahrensrecht und andere Steuerrechtsgebiete

  • Abgabenordnung
  • Umsatzsteuer
  • Bewertung und Erbschaftsteuer

2. Prüfungstag

Prüfungsaufgabe Ertragsteuern

  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Gewerbesteuer

3. Prüfungstag

Buchführung und Bilanzwesen

Der schriftliche Teil der Steuerberaterprüfung 2019 wird in der Zeit vom 8.–10. Oktober 2019 und der schriftliche Teil der Steuerberaterprüfung 2020 in der Zeit vom 6.–8. Oktober 2020 stattfinden.

Benotung der schriftlichen Arbeiten

Bei den Klausuren lassen sich jeweils 100 Korrekturpunkte pro Prüfungstag erzielen. Aus der folgenden Übersicht ist zu entnehmen, wie viele Punkte für eine bestimmte Note erforderlich sind.

PunkteKlausurnotePunkteKlausurnote
95–100 sehr gut 1 88–94,5 sehr gut 1,5
81–87,5 gut 2 74–80,5 gut 2,5
67–73,5 befriedigend 3 59–66,5 befriedigend 3,5
50–58,5 ausreichend 4 40–49,5 ausreichend 4,5
30–39,5 mangelhaft 5 20–29,5 mangelhaft 5,5
0–19,5 ungenügend 6

Bücher zur Steuerberaterprüfung

Die mündliche Steuerberaterprüfung

Der schriftliche und mündliche Teil der Prüfung sind zu je 50 % maßgebend für die Gesamtnote. Zur Zulassung zur mündlichen Prüfung muss im schriftlichen Teil ein Durchschnitt von 4,5 oder besser erzielt werden. Die Prüfung findet im Zeitraum Januar bis April statt und besteht aus einem 10-minütigen Vortrag und aus sechs Fragerunden. Für den Kurzvortrag werden drei Themen zur Auswahl gestellt. Danach wird dem Prüfling eine 30-minütige Vorbereitungszeit eingeräumt (§ 26 Abs. 6 DVStB). Die Fragerunden werden als Gruppenprüfung durchgeführt.

Dabei werden 4–5 Prüflinge von sechs Prüfern mehrere Stunden geprüft, wobei die auf einen Bewerber entfallende Prüfungszeit 90 Minuten nicht überschreiten soll (§ 26 Abs. 7 DVStB). Aus den jeweils gesondert bewerteten Teilen der mündlichen Prüfung (Vortrag und sowie jeder der sechs Prüfungsabschnitte) wird eine Gesamtnote gebildet (§ 27 Abs. 3 DVStB).

Die relevanten Prüfungsgebiete sind identisch mit denen der schriftlichen Prüfung, zuzüglich weiterer aus der nachfolgenden Übersicht zu entnehmender Rechtsgebiete. Letztendlich bestimmen die Prüfer, aus welchen Themen- und Rechtsgebieten sie ihre Prüfungsfragen stellen. Zum Bestehen der Steuerberaterprüfung muss die Gesamtnote 4,15 oder besser betragen (§ 28 Abs. 1 DVStB), sodass das Bestehen der schriftlichen Prüfung nicht automatisch zur Bestellung zum Steuerberater führt. Infos unter Steuerbücher.

Steuerberaterprüfung

Für die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen werden folgende Noten gebildet (§ 17 DVStB):

Note 1 sehr gut (= hervorragende Leistung)
Note 2 gut (= eine erheblich über dem Durchschnitt liegende Leistung)
Note 3 befriedigend (= eine Leistung, die in jeder Hinsicht durchschnittlichen Anforderungen gerecht wird)
Note 4 ausreichend (= eine Leistung, die abgesehen von einzelnen Mängeln, durchschnittlichen Anforderungen entspricht)
Note 5 mangelhaft (= eine an erheblichen Mängeln leidende, im Ganzen nicht mehr brauchbare Leistung)
Note 6 ungenügend (= eine völlig unbrauchbare Leistung)

Der Prüfungskommission gehören i.d.R. drei Beamte des höheren Dienstes und drei Steuerberater (bzw. zwei Steuerberater und ein Vertreter der Wirtschaft) an. Prüfungsvorsitzender ist einer der Beamten des höheren Dienstes. Den Bewerbern steht es frei sich Notizen zu den geschilderten Sachverhalten zu machen. Zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung und den Kurzvortrag bieten zahlreiche Institute Lehrgänge an. Auch hier kann es sinnvoll sein nachzufragen, ob es möglich ist probeweise einen halben Tag an einer derartigen Veranstaltung teilzunehmen, um letztendlich eine Entscheidung für sich zu treffen, ob und ggf. bei welchem Anbieter man einen derartigen Vorbereitungslehrgang buchen möchte. So banal es klingt, aber auch das äußere Erscheinungsbild ist wichtig. Meist befinden sich die Teilnehmer des Prüfungsausschusses schon im „reiferen“ Alter und haben konservative Ansichten, sodass es sicherlich nicht schaden kann, seine Kleidung dem Anlass entsprechend zu wählen.

Hinweise zum mündlichen Vortrag

Vorbereitungsphase

•   In den ersten 4–5 Minuten sollte die Entscheidung fallen, welches der drei Themen ausgewählt wird.

•   Danach erfolgt eine stichwortartige schriftliche Ausarbeitung (Stoffsammlung, Grobgliederung, Unterpunkte, …) und die Erstellung eines Stichwortzettels mit der finalen Gliederung (Einleitung, Hauptteil, Schluss). Als Hilfsmittel stehen lediglich die Gesetzestexte zur Verfügung. Der Einstieg sollte Interesse wecken.

•   Die letzten 10 Minuten der 30-minütigen Vorbereitungszeit sollte der Vortrag stumm mit Zeitkontrolle (wo bin ich nach 5, wo nach 8 Minuten) geprobt werden.

•   Bei Zeitüberschreitung: Unwichtiges streichen! Bei wesentlicher Zeitunterschreitung (unter 7 Minuten): Was könnte man noch ergänzen?

Vortragsphase

•   Der Vortrag sollte stehend erfolgen (zu Beginn: kurz auf die Uhr schauen). Versuchen Sie abwechselnd mit den Prüfern Blickkontakt zu halten und lassen Sie sich nicht irritieren, wenn der ein oder andere desinteressiert in seinen Unterlagen blättert.

•   Beginn des Vortrags (z.B.): „Sehr geehrte (Damen) und Herren, das von mir gewählte Thema lautet …“

•   Stellen Sie Ihre Gliederung vor und machen Sie während des Vortrags immer deutlich wo Sie sich gerade befinden („Ich komme jetzt zum Hauptteil meines Vortrags“, „Ich komme zum 2. Punkt nämlich zur Frage …“)

•   Bilden Sie kurze verständliche Sätze. Zeigen Sie mit einem vereinfachten Beispiel auf, um was es geht.

•   Sollten Sie nach ca. 8 Minuten feststellen, dass Sie nicht innerhalb von 10 Minuten mit dem Vortrag zu Ende sein werden, sollten Sie stichwortartig den Vortrag zu Ende bringen (vermeiden Sie auf jeden Fall kürzer als 7 Minuten und länger als 10 Minuten zu reden).

•   Am Ende des Vortrags ein kurzes Fazit ziehen und schließen (z.B.) mit „Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit“. Vermeiden Sie auf jeden Fall Ihren Vortrag negativ zu bewerten („Mehr ist mir leider in der Kürze der Zeit nicht eingefallen“).

 

Hinweise zur Gruppenprüfung (6 Fragerunden)

Konstante Aufmerksamkeit

Fragestellungen werden häufig weitergegeben, sodass Sie stets aufmerksam verfolgen sollten, was Ihre Mitbewerber gefragt werden. Versäumen Sie nicht sich bei Zahlenbeispielen kurze Notizen zu machen. Halten Sie Blickkontakt zum jeweils aktiven Prüfer.

Keine falsche Schüchternheit

Sprechen Sie laut und deutlich. Wenn Sie eine Frage oder einen geschilderten Sachverhalt nicht oder nicht vollständig verstanden haben, sollten Sie dies zum Ausdruck bringen (z.B. „Ich habe den Sachverhalt nicht richtig verstanden, könnten sie ihn bitte nochmals wiederholen?“).

Die in vielen Lebensbereichen hilfreiche Devise „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sollten Sie für diesen Prüfungsteil vergessen. Wer schweigt hat verloren. Auch wenn Ihnen die Antwort auf eine Frage nicht sofort einfällt, sollten Sie Ihr Wissen verkaufen. „Das weiß ich nicht“ ist tabu! Wie wäre es mit ein paar Sätzen zur zivilrechtlichen Behandlung des Sachverhalts? Wie wird das Problem in der Handelsbilanz gelöst? Häufig ist es so, dass man bei seinen eigenen Ausführungen plötzlich die Lösung der Aufgabenstellung vor sich sieht.

Ja- und Nein-Antworten vermeiden

Werden Fragen so gestellt, dass sich diese mit einem einfachen JA oder NEIN beantworten lassen, sollten Sie dies nach Möglichkeit vermeiden. Kleiden Sie Ihre JA- bzw. NEIN-Antwort immer in Sätze ein. Schildern Sie Ihre rechtlichen Überlegungen und begründen Sie immer Ihr JA bzw. Ihr NEIN.

Die Mimik des Prüfers beachten

An der Mimik des Prüfers lässt sich häufig ablesen, ob man sich auf den richtigen Weg befindet bzw. ob man sich in der Gefahr befindet, die von ihm gestellte Frage falsch zu beantworten. Andererseits dürfen Sie auch keine positiven Reaktionen des Prüfers als Bestätigung der Richtigkeit Ihrer Antworten erwarten.

Im Zweifel „raten“

Wenn es zwei mögliche Antworten auf eine Frage gibt, sollte man im Zweifel „raten“, welche die zutreffende ist. Eine 50 %ige Trefferquote ist immer besser als überhaupt keine Antwort anzubieten.

Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung

Die Zulassung zur mündlichen Prüfung setzt voraus, dass der Durchschnitt der drei Klausuren die Klausurnote 4,5 nicht übersteigt (§ 26 Abs. 2 DVStB).

Klausuren
Steuerberaterprüfung

Prüfungsaufgabe Verfahrensrecht und

andere Steuerrechtsgebiete

  • Abgabenordnung
  • Umsatzsteuer, sowie häufig Bewertung und Erbschaftsteuer
Klausurnote
+

Prüfungsaufgabe Ertragsteuern

  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Gewerbesteuer
Klausurnote
+
Prüfungsaufgabe Buchführung und Bilanzwesen Klausurnote
=
: 3
=

maximal 4,5

 

Beispiel:

Klausur 1 = 5, Klausur 2 = 6, Klausur 3 = 2,5 (5 + 6 + 2,5 = 13,5) : 3 = 4,5 (somit ist der schriftliche Teil bestanden).

Klausur 1 = 5, Klausur 2 = 5, Klausur 3 = 4 (5 + 5 + 4 = 14) : 3 = 4,66 (somit ist der schriftliche Teil nicht bestanden und es erfolgt keine Zulassung zur mündlichen Prüfung).

Literatur Vorbereitung Steuerberaterprüfung

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Prüfung

Um die Steuerberaterprüfung zu bestehen, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein. Die Grundlage bildet das rechtliche Verständnis der Materie. Nur wer sich im Handels- und Steuerrecht auskennt, ist in der Lage am dritten Prüfungstag, die teilweise recht komplizierten Sachverhalte zutreffend zu bearbeiten. Es ist allerdings nicht so, dass eine rechtliche Kompetenz ausreicht. Sie bildet die Basis. Wer es versäumt in ausreichendem Umfang Übungsfälle im Schwierigkeitsgrad der Steuerberaterprüfung zu lösen, steht vor einer unlösbaren Aufgabe. In diesem Bereich der Vorbereitung muss man sich an die teilweise komplexen Aufgabenstellungen gewöhnen. Es ist erforderlich ein Gespür zu entwickeln, für was es Korrekturpunkte gibt und wie viel Zeit man sich zum Lösen einer bestimmten Aufgabe nehmen darf. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es aus seinen Fehlern zu lernen.

 

Jeder Fehler in der Übungsphase sollte notiert werden. Versuchen Sie aus Ihren Fehlern zu lernen und möglichst jeden Fehler nur einmal zu machen.

 

Unsere in den Büchern enthaltenen Klausuren eignen sich vorzüglich für den „Übungsteil“ und sollten gewissenhaft bearbeitet werden.

Ein kleiner, aber nicht zu unterschätzender Faktor ist das „Glück“ eine machbare Klausur zu erhalten und selbst einen „guten Tag“ zu haben.

Bestehen der Steruerberaterprüfung

Systematische Vorbereitung

Die Steuerberaterprüfung lässt sich nicht so nebenbei erfolgreich meistern. Es handelt sich dabei um eine der schwersten Prüfungen überhaupt. Die Durchfallquote lag in den letzten Jahren zwischen 40 bis nahezu 60 %.

Erfolg setzt eine systematische Vorbereitung voraus.

Erstellen Sie sich einen individuellen Lernplan. Halten Sie sich an diesen und dulden Sie nur in absoluten Notfällen (z.B. Krankheit) ein Abweichen davon. Wichtig ist auch, dass Ihr(e) Partner(in) bzw. Ihre Familie mitzieht. Ohne deren Verständnis und Unterstützung geht es nicht.

 

Die Vorbereitungszeit sollte (mindestens) 12 bis 15 Monate betragen. Die meisten Prüfungsteilnehmer besuchen einen Vorbereitungslehrgang auf die Steuerberaterprüfung. Diese finden häufig berufsbegleitend an den Wochenenden statt.

Erkundigen Sie sich mindestens 1 ½ Jahre vorher, welche Anbieter in Ihrer Nähe derartige Lehrgänge anbieten. Fragen Sie nach, ob es möglich ist, eine Vorlesung unverbindlich als Gasthörer zu besuchen, so dass Sie einen Eindruck erhalten, ob Sie beim entsprechenden Anbieter „gut aufgehoben“ sind.
Ihre Vorteile im HDS-Verlag-Shop

Der Shop des HDS-Verlag bietet einen kostenlosen Versand für alle Bücher. Bestellungen bei uns aufzugeben, geht schnell und kann einfach erledigt werden. Alle Bücher des Verlags sind auch als eBooks verfügbar.

Unsere Werke dienen können optimal zur Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung, auf die schriftliche Prüfung in den steuerrechtlichen Studiengängen der Fachhochschulen und Dualen Hochschulen, für steuerliche Studiengänge an allen Arten von Hochschulen, die Ausbildung zum Steuerfachangestellten, die Fortbildung zum Steuerfachwirt und Bilanzbuchhalter, zur Begleitung von Ausbildungskursen zur Steuerberaterprüfung, für Praktiker in der Steuerverwaltung und in der steuerlichen Beratung verwendet werden.

Die große Auswahl an Büchern und eBooks informiert umfassend und praxisorientiert mit Arbeitshilfen, Tipps und Checklisten. So kann Fachwissen erlernt, verstanden und erweitert werden.

Der HDS-Verlag steht für aktuelle, verständliche und praxisgerechte Produkte. Unsere Zielgruppen erreichen wir durch inhaltlich ausgereifte Produkte die für nachhaltigen Erfolg in Ausbildung, Weiterbildung und im Beruf sorgen.Thema dieser Seite: Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung. Steuerberaterprüfung | Literatur zur Vorbereitung & Fachinformationen

 

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